Vergessen

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Kognitiv

Kognitiv gestört zu sein möchte man ja gerne mal vergessen.

Mittlerweile gibt es ja Hilfsmittel, wie Smartphone, Laptop o.ä. in die man gleich einträgt, was man nicht vergessen will, sofern man das Eintragen, nicht gerade „vergißt“.

Aber auch der Alltag mit einer kognitiven Störung, ob durch MS, Schlaganfall oder anderen Erkrankungen, bringt einen dazu nie zu vergessen, dass man vergesslich ist.

Ein Teufelskreis, der einen daran erinnert, dass das Hirn gar nicht mehr so rund läuft, wie man es gerne hätte und bräuchte.

Schon allein eine einfache Frage des Partner:“ Machst Du mir mal einen Kaffee“, die schnell mit „Ja!“ beantwortet wird, damit man zu erkennen gibt, dass man nicht ganz „verblödet“ ist, kann schnell vergessen werden, wenn man kurzfristig abgelenkt ist.

Da sitzt er dann der Partner, wartet auf einen Kaffee, der gar nicht mehr in Deinem Hirn vorhanden ist.

Der Partner, der solche Situationen schon kennt, reagiert entweder lachend:“ Ich mache mir dann selbst mal einen.“ Oder „Ach ist der Kaffee heiß, den Du mir gekocht hast.“

Du hingegen, erinnerst Dich „Ach ja da war doch was.“ Bestürzt, dass Du sogar Banalitäten vergisst.

Auch wenn das Hirn Dich ins Land des Vergessens treibt, bleibt die Frage: „ Warum vergisst es eigentlich nie die Dinge, die es vergessen will?

Das hat das Hirn wohl vergessen zu vergessen.

In diesem Sinne: Vergesst die Frage doch gleich wieder.

@2015 Manuela Liers

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