Mein Selbstbetrug mit der MS

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Bei der Diagnose hatte ich es geschafft,

mich ganz schnell wieder aufgerafft.

Die MS hat mich dann schnell gelehrt,

dass ich lebte so verkehrt.

Ich dachte ich könnte, wie vor der Diagnose weiter machen,

sie könnte mich nicht hindern an all den schönen Sachen.

Oh man, was hatte ich mich selbst belogen,

mich immer nur wieder selbst betrogen.

Als ich dann von Schub zu Schub nur glitt,

ständig unter Symptomen litt.

Da wurde mir ganz schnell doch klar,

das neue Leben ist jetzt wahr.

Du kannst Dich nur damit belohnen

Und Deinen Geist und Körper schonen.

Ich habe viel genauer hin gehört,

was die MS, denn an meinem Leben stört.

Streß ist noch das größte Gift,

der mich mit Symptomen trifft.

Ein paar Gänge runter schalten,

so lässt sich die MS besser verwalten.

Auch viel zu viel Energie,

zwingt mich oft schon in die Knie.

Ich hörte auf mit Selbstbetrug,

erkannte wo die MS zu schlug.

Nahm ihr mit viel mehr Ruhe, dann den Saft

Und bekam viel mehr Kraft.

Ich fing an mich selbst zu verwöhnen,

nicht mehr die MS zu verhöhnen.

Ich musste gar nicht mehr durchs Leben rennen,

musste nur für mich erkennen,

dass es mir viel mehr brachte,

wenn ich mir das Leben schön machte.

Ich kann mich zwar selbst betrügen,

aber die MS lässt sich nicht belügen.

Sie schenkt mir dafür weniger Schübe,

weil ich mehr auf mich selbst achte und  mich liebe.

@2015 Manuela Liers

 

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