Gedanken zum Welt-MS-Tag 2015

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Das Motto „MS reißt Löcher in den Alltag“ wurde von den Medien, gar nicht aufgenommen.

 

In allen Berichten wurden starke Frauen gezeigt, die der MS die Stirn bieten, solange sie können.

 

Kein Wort von MS, die Löcher in den Alltag reißt.

 

Kein Wort, keine Bilder von Menschen, die total eingeschränkt sind und durch die MS z.T. nicht mehr das Haus alleine verlassen können.

 

Von den neuen Medikamenten und kompetenten Ärzten, Hoffnungen auf Forschungen wurde berichtet, aber nicht davon wie sehr Betroffene unter den Nebenwirkungen leiden und der Einnahme oder den Spritzen leiden.

Keine Bilder von Betroffenen, die mit Depressionen durch die MS, das Leben oft nicht mehr selbst gestalten können.

 

Ich finde der Welt-MS-Tag hat noch mehr Löcher in den Alltag von Betroffenen und keine Aufklärung gebracht, um Menschen zu sensiblieren, sondern die Erkrankung wieder mal verharmlost.

 

Die Welt braucht starke Menschen, aber bitte für die Aufklärung von MS, braucht sie auch die traurigen Hintergründe und Geschichten.

In diesem Sinne: Noch mehr unaufgeklärtes, wurde an diesem Tag der MS- Betroffenen vermittelt und noch mehr Löcher gebuddelt, die Unverständnis bringen und Menschen verwirren

 

@2015 Manuela Liers

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